Dienstag, 5. September 2017

Pures Landleben, pures Glück



So kann es passieren, wenn man etwas posten möcht und von Technik keinen blassen
Schimmer hat. Habe mir vor kurzen ein neues Handy gegönnt und mir
( was ich zuvor nicht hatte ;0(  ... ) eine SD Karte eingelegt für mega viel viel Datenvoplumen.
Zuvor konnte ich Fotos von der alten Kamera ( ohne SD Karte ) auf meinen Blogpost laden.
Das geht nun nicht mehr und mein Kopf enthält nur noch lauter Fragezeichen.
Warum es so ist ... keine Ahnung.
Statt einem Sonntagsausflug an die Maas nebst Grill ecetterapepe ;0))
möchte ich euch heut mein pures Landleben nahe legen.
Fotos sind von meiner Canon gemacht und da hat sich zum Gück nichts geändert yeääähhh.

Manch ein Städter schlägt wohl die Hände über den Kopf beim Anblick solcher Fotos
und sagt sich :
ICH ... auf's LAND ziehen ... NEVER. Niemals in meinem Leben.
Meine Gadanken sind gleich andersherum :
ICH in die STADT ziehen ... NEVER.
Ob es daran liegt, das ich hier auf dem Hinterländle groß geworden bin, oder eher der ruhige Pol bin,
oder sehr Naturverbunden bin, oder wie auch immer ?!
Ich liebe diesen Ausblick, die Ruhe, die Weite, die frische Luft, das beobachten der 4 Jahreszeiten.
Auf dem Land zu wohnen, bedeutet, die 4 Jahreszeiten intensiver zu spüren, mit ihnen zu leben.
All dies würde mir in einer Stadt nach kürzester Zeit fehlen.
Vor allen Dingen, ruhiger und Stressfreier / ist es ein Wegrennen vor der Hektik und dem Alltagstrubel ?
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Dennoch zieht es so manch einen Städter aufs Land.
In den vergangenen Jahren sind viele aus der Stadt auf's Land gezogen und nehmen es in Kauf,
eine weite Strecke bis zur Arbeitsstelle anzutreten.
Sie vermissten die Ruhe, das satte Grün, die frische Luft zum Atmen, das Vogelgezwitscher und die
natürlichen Gerüche die man halt nur auf dem Lande erleben kann. 
Was mich verwundert und ich zugleich froh drüber bin ist , das diese Stadtmenschen diesem Leben
auf dem Lande zum größten Teil so beibehalten wie wir es tun.
Natürlich sind einige Menschen darunter, die ihre Modernität aus der Stadt mit ins Landleben einbringen
sprich Häuser bauen die teils Hypermodern sind, anderseits ( allerdings die Mehrzahl so denke ich ),
die lieber ein altes Haus besitzen, gleich ob zur Miete oder Eigentum und versuchen es
so zu erhalten wie es einst war und genießen dieses " normalo Landleben ".
Sie lieben diese Einfachheit, die natürlichen Gärten, sie grüßen freundlich und suchen den Kontakt
zu den Einheimischen, besuchen die heimischen Volksfeste auf, fühlen sich wohl.
In jungen Jahren mag dies alles keine große Rolle spielen.
Man hat seinen Beruf, Freunde ist ewig auf Tour und plötzlich ab ca. der Lebensmitte stellt man fest, das was fehlt.
Das Leben bekommt eine andere Sichtweise, eine andere Bedeutung.
Es zieht einem nicht mehr jeden Abend aus dem Haus in den Biergarten.
Gespräche mit Nachbarn, auch wenn er nur einen guten Tag wünscht oder er uns an die angenehme Wärme
der Sonne erinnert, oder das das Kaminholz für den bevorstehenden Winter geschlagen wurde.
 Oder kleine Rituale, den Sonnenuntergang genießen, ein Picknick am See, mit dem Hund durch die Felder streifen,
Barfuss durch die Gräser laufen, im Garten zu werkeln und einen Blumenstrauß zu schneiden,
mit den Händen in der frischen Erde zu graben.
Ja, es gibt unzählig beruhigende und glücklich machende Momente auf dem Lande.
 Ich denke, das ich in der Stadt nicht nur ein unglücklicher gelangweilter Mensch geworden wäre,
sondern auch kein erfülltes Leben führen könnte.
Zudem würde ich persönlich, in der Stadt als reiner Landmensch, an Erfahrungen verarmen.
Was aber bitte nicht falsch verstanden werden sollte.
Mir würde nur etwas fehlen um in Ruhe und Zufriedenheit leben zu können.
 
















Landleben - die Stille

 
 Das Dorfleben
 
Wir sind angekommen, auf dem Lande,
knüpften hier und da noch neue Bande.
Uns zog es raus in die Natur, der Stille,
hier hört man noch das Konzert einer Grille.
 
In der Stadt gab es immer nur Hektik pur,
aber am neuen Ort gibt es die Stille der Natur.
Hier lässt es sich gut vom Alltagsstress entspannen,
zwischen weiten Feldern und des Waldes Tannen.
 
Fragen kamen: „Wieso da draußen wohnen,
zwischen Kartoffeln, Salat und Bohnen“?
Die neue Lebensqualität hat doch seinen Wert,
sie hat uns Ruhe und Besinnlichkeit beschert.
 
Ein weiterer Lebensabschnitt hat nun begonnen,
wären wir nur schon eher d’rauf gekommen.
Unseren Lebensabend werden wir hier genießen,
beim Ernten, mähen und beim Blumen gießen.
 
 ©  Holger Frels  09/2008 
 
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Ich wünsche euch eine schöne Septemberwoche !
 
EURE  MONI
 
 

Kommentare:

  1. Liebe Moni,
    diesen Post musste ich einfach lesen, bei dem Titel ging das nicht anders. Ich bin Landei aus Überzeugung, ich habe mal circa drei Jahre in einer Stadt gewohnt, ich bin heilfroh wieder in einem kleinen, ruhigen Dorf leben zu dürfen. Ausflüge in die Stadt sind ok und ich bin jedesmal froh, wieder zu Hause zu sein.
    Ich finde die Bilder wunderschön.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  2. Liebe Moni,
    ich kann dich sehr gut verstehen. Wir leben ja auch auf dem Land und lieben das sehr. Allerdings bereitet mir die Zukunft etwas Kopfschmerzen. So ein ruhiges Landleben hat auch einen Nachteil. Vieles ist nämlich nur mit dem Auto erreichbar. Ab einem bestimmten Alter kann so die Versorgung recht schwierig werden. Dann werden wir wohl das Landleben wieder gegen eine Kleinstadtwohnung eintauschen.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  3. Moni - liebe Moni,

    mir geht es genauso..... Ich habe einen Kollegen, der schüttelt immer den Kopf, wenn ich von meinem bergischen Landleben berichte und wenn ich höre, wie er wohnt (für ihn ein Traum), dann kriege ich kalte Schauer. Ich würde eingehen wie eine Primel und es ist gut, dass es Stadt- und Landmenschen gibt - ich gehöre eindeutig zu den Landeiern und meine Seele jubiliert.....
    Ich liebe es, morgens im Sommer gaaaanz früh mit einer Tasse Kaffee im Garten zu sitzen und den Vögeln zu lauschen und aaaach - ich könnte Stunden vom Landleben erzählen....

    Ganz liebe Grüße und schönes Wochenendej
    Uschi
    hutliebhaberin.blogspot.com

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  4. schönes Wochenende (ohne j) laaaach

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